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„Tupflingen 2.0“ in neuer Testrunde

Seit über einem Jahr entwickle ich rein privat und hobbyartig in meiner Freizeit mit der Hilfe von KI-Systemen an einem Computerspiel, welches kommunale Politik im ländlichen Raum im Sinne eines Lernspiels mit Unterhaltungswert simulieren soll. Spieler übernehmen dabei die Rolle des hauptamtlichen Bürgermeisters einer fiktiven Kleingemeinde in Bayern mit etwa 4.500 Einwohnern.

Screenshot des Startbildschirms der BETA1-Version des unveröffentlichten Computerspiels „Tupflingen 2.0 – Der Bürgermeister-Simulator“. Im Hintergrund ist eine Luftaufnahme zu sehen, die ein fiktives Dorf mit Kirche links zeigt. Im Vordergrund ist ein Overlay zu sehen, welches unter anderem den Schriftzug „Tupflingen 2.0“ sowie verschiedene Bedienelemente zeigt. Teile der enthaltenen grafischen Elemente sind mit KI generiert.
Screenshot des Startbildschirms der BETA1-Version des unveröffentlichten Computerspiels „Tupflingen 2.0 – Der Bürgermeister-Simulator“ (einige der im Screenshot enthaltenen Elemente sind mit KI generiert).

Freilich sind kommunale Politik und Verwaltung so komplex, dass für eine überschaubare Spielwelt gewisse Reduktionen erforderlich sind – dennoch ist die Zielrichtung, darstellbare Realitätsnähe zu erreichen. Gerade für jüngere Menschen und kommunalpolitisch Interessierte kann so ein niedrigschwelliger Zugang zu den vielfältigen Fragestellungen der Gestaltung von Lebenswirklichkeit „vor der eigenen Haustüre“ geschaffen werden. Gleichzeitig ermöglicht der spielerische Ansatz etwas „Trainingsfunktion“ im Bedenken verschiedener Perspektiven, zielgerichtetem Argumentieren und kreative Ideenfindung, um Probleme im Ausgleich zwischen verschiedenen Strömungen zu lösen.

Die Simulation ist als Online-Game konzipiert und kann somit auf verschiedensten Plattformen einfach via Browser gespielt werden. Die mir vorliegende BETA-Version ist seit Ende des Jahres 2025 „spielbar“, aber bisher nicht veröffentlicht. Nach zahlreichen internen Tests wird sie nun in Kürze für einer eng begrenzten Zahl von ausgewählten Testspielern zeitweise zugänglich gemacht, die über Expertise im Bereich von kommunaler Politik und Verwaltung verfügen.

Im Erfolgsfalle soll die Testphase auf weitere Personen ausgeweitet werden. Je nach Ergebnis ist denkbar, dass der „Tupflingen 2.0 – Eine kommunalpolitische Simulation“ (so der bisherige Arbeitstitel) später etwa im Bereich der politischen Bildung seine Einsatzfelder finden könnte. Ein konkreter Zeitplan besteht dafür nicht, da es sich um ein reines Hobbyprojekt ohne kommerzielle Ambitionen handelt.